Trigami Blog

Offizieller Blog der Trigami AG zum Thema Blog-Marketing

February 27th, 2007 by Remo Uherek

JAM ist eine 24 Jahre alte internationale Hilfsorganisation, die sich unter anderem eine kosteneffiziente Bekämpfung des Hungers und Förderung von Schulen auf die Fahnen geschrieben hat.

Zusammen mit trigami testet JAM Schweiz nun die Möglichkeiten, mittels Blogs in direkten Kontakt mit Anspruchsgruppen zu treten. Matthias Tobler von JAM Schweiz ist sehr blogaffin und betreibt den JAM Schweiz Blog. Matthias Tobler ist überzeugt, dass man als Hilfsorganisation Vertrauen aufbauen und direkten Kontakt zu Anspruchsgruppen (Spender, Medien, Öffentlichkeit) aufbauen muss. Bei vielen Hilfsorganisationen bleibt Transparenz auf der Strecke. Matthias Tobler hat sich zum Ziel gesetzt, eine transparente und vertrauenswürdige Hilfsorganisation auf die Beine zu stellen. Ausserdem arbeitet JAM Schweiz nach eigenen Aussagen sehr kosteneffizient. Der Verwaltungsaufwand beträgt total nur 8% und für 66 CHF pro Jahr kann ein Kind ein ganzes Jahr ernährt werden.

Trotz Gemeinnützigkeit sollen trigami-Blogger auch bei solchen Aufträgen einen kleinen Obolus für ihre Mühe erhalten. Wir haben mit JAM Schweiz eine kleine Aufwandsentschädigung von 10 CHF pro Blogbeitrag vereinbart. trigami verzichtet bei diesem Auftrag auf seine Provision, d.h. 100% des Budgets wird an die Blogger ausgeschüttet. Ganz kostenlos möchten wir bei gemeinnützigen Aufträgen aber nicht sein, da wir auch bei solchen Rezensionen die gewohnte trigami-Qualität sicherstellen möchten. Ausserdem möchten wir - auch wenn es ein wenig hart klingen mag - nicht von gemeinnützigen Organisationen überrannt werden, nur weil es etwas “kostenlos” gibt (denn bei jedem trigami-Auftrag entsteht für alle Beteiligten ein gewisser Minimalaufwand, also Fixkosten).

Wir freuen uns auf ein spannendes und vor allem wohltätiges Experiment und freuen uns über Feedback zur Aktion.

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8 Kommentare zu “JAM Schweiz testet trigami”

  1. chili*it Says:

    Wohnzimmer. 19:37 Uhr. Im TV werden Nachrichten gesendet. Die üblichen Themen: Krieg, Hunger, Massensterben. …

  2. Blog Liste Says:

    Hallo Remo,

    Ich finde es eine gute Sache, wenn man auch für gemeinnützige Organisationen Beiträge schreiben kann.

    Ich habe mir aber gerade überlegt, ob es nicht eine gute Sache wäre, wenn der jeweilige Autor entscheiden könnte ob er eine Provision will oder nicht.

    Für die jeweiligen Autoren welche ohne Provision einen Beitrag veröffentlichen wollen, könnte so z.B. ein vorbereiteter hochwertiger Artikel zu Verfügung gestellt werden.

    Gruss Mike

  3. Remo Uherek Says:

    @Mike:

    “Ich habe mir aber gerade überlegt, ob es nicht eine gute Sache wäre, wenn der jeweilige Autor entscheiden könnte ob er eine Provision will oder nicht.”

    Das habe ich mir auch schon überlegt.

    “Für die jeweiligen Autoren welche ohne Provision einen Beitrag veröffentlichen wollen, könnte so z.B. ein vorbereiteter hochwertiger Artikel zu Verfügung gestellt werden.”

    Das gefällt uns nicht so gut. trigami vermittelt qualitativ hochwertige Rezensionen, das ist so und so soll es auch bleiben. Ich glaube es wäre keine gute Idee uns als Pressemitteilungs-Verteiler “missbrauchen” zu lassen. Redaktionelle Freiheit ist unser zentrales Element. Davon sollten wir nicht abweichen. Darum wäre es uns auch lieber, wenn die Blogger den kleinen Obolus akzeptieren und dafür gewohnt hohe trigami-Qualität liefern würden. Ein gewisser Goodwill der teilnehmenden Blogger wäre natürlich Voraussetzung für die Durchführung eines solchen Auftrags.

    Wer sich unwohl fühlt den Obolus kassiert zu haben, darf ihn ja gerne JAM Schweiz (oder der Hilfsorganisation seines Vertrauens) (zurück)überweisen.

  4. Manuel Says:

    Hmm, einerseits eine gute Sache und auch die Durchführung finde ich klasse.

    Aber, wie, bzw. was soll man an JAM denn testen?!

    Oder geht es in diesem Falle eher um “spread the word”, sprich: da gibt es eine Org. und die heißt JAM…

    (und wieder einmal: wie wählt ihr die 20 Blogs aus?)

  5. Matthias Tobler | JAM Schweiz Says:

    @ Manuel:
    Gute Frage wegen dem testen von JAM. Nun als Leiter von JAM Schweiz würde ich natürlich vorschlagen, dass man z.B einmal die online Spendenmöglichkeit ausprobiert :-)!
    Nein im Ernst. Es geht darum herauszufinden, ob unser Konzept und unsere Informationspolitik genug Vertrauen schafft, damit natürliche und juristische Personen sich entscheiden, via JAM Gutes zu tun und Leid zu lindern. Das grösste Spendenvolumen generiert man heute, wenn man Personen um Unterstützung und Mithilfe fragt, die einem persönlich kennen und vertrauen. Ein eigener Blog oder Einträge bei fremden Blogs schaffen aber auf jeden Fall ebenfalls Nähe. Für uns wird es spannend sein zu evaluieren, ob Blogeinträge eine persönliche Begegnung und die damit entstandene Beziehung ersetzen können und Personen auf Grund von Blogeinträgen spenden werden oder nicht. Du hast aber nicht unrecht, wenn es bei der Zusammenarbeit mit Trigami auch darum geht, auf uns aufmerksam zu machen und zu kommunizieren, dass helfen einfach ist, Freude macht und Leben schenkt.
    Gruss Matthias

  6. Manuel Says:

    Danke für die Erläuterung - das macht die Intention schon etwas klarer.

  7. Remo Uherek Says:

    @Manuel:

    “(und wieder einmal: wie wählt ihr die 20 Blogs aus?)”

    Wir haben erst ca. 50 Schweizer Blogs in der Datenbank. D.h. wir werden erstens mit unseren Suchwerkzeugen versuchen, affine Blogs zu finden. Zweites Kriterium wird sein, Blogger anzufragen, die noch nie eine trigami-Rezension geschrieben haben. Wir verstehen uns als Market-Maker und haben den Bloggern eine Verantwortung gegenüber, dass jeder in etwa gleich berücksichtigt wird. D.h. wir werden zuerst 20 Blogs anfragen, danach die 3-Tagefrist abwarten und diesen Prozess so lange wiederholen, bis wir 20 Blogs gefunden haben.

    Dass dieser Prozess noch nicht optimal ist, ist uns bewusst und wir haben bereits Konzepte in der Schublade, wie wir ihn verbessern können.

    Gruss, Remo

    PS: Danke Matthias für die Stellungnahme.

  8. Janik Says:

    Interessantes Modell und wie ich finde auch ziehmlich Innovativ, würde mich sehr freuen wenn mann da irgendwann mal ein paar statistiken zu bekommen würde, sodass man sehen kann ob man so die relevanten gruppen wirklich erreichen kann.

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