Diese Rezension sollte eigentlich mein erster Beitrag werden für Trigami. Leider wurde ich dann aber doch abgelehnt.
Da ich Plazes so oder so für einen interessanten Service halte, hier trotzdem mein Beitrag:
So fängt die Rezension von Infopirat.com über Plazes an. Dies ist ein schönes Beispiel, welches zeigt, dass unsere Blogger wirklich an unseren Kunden, und nicht nur am Geld interessiert sind.
Im E-Mail-Kontakt mit uns hat er seine Tat wie folgt begründet:
Ich hatte grade etwas Luft und vor allem Lust dazu zu schreiben und hab
daher einfach geschrieben.
Veröffentlicht hab ich die Review dann erst nach der Ablehnung.
Lieber Infopirat, auch wenn Du für diese Rezension nicht finanziell entschädigt wirst, zeigen wir uns gerne im Namen von Plazes mit diesem Blogbeitrag erkenntlich. Mach weiter so! Deine Einstellung ist vorbildlich!
Tags: infopirat, plazes, rezension
wow, das ist mal echt ein fairer Zug :)
Ja, ich finds auch sehr vorbildlich, wenn Leute sich jetzt schon umsonst Werbung für die großen Unternehmen machen. Ich nehm an, bei Trigami arbeiten auch alle ehrenamtlich? Erkenntlich zeigen, pfff… kostenloses Content-Futter, von irgendeinem armen Pseudo-Blogger, der gar nicht mehr checkt, dass er verarscht wird
Hey Remo,
vielen Dank für den Beitrag ;-)
@Bebe: Ich finde Deinen Kommentar schon interessant und möchte gerne darauf eingehen:
Den “Pseudo Blogger” verzeihe ich Dir mal, da Du nicht die leiseste Ahnung hast wer ich bin und was ich mache, geschweige denn wo überall und wie lange ich bereits blogge *g
“Verarschen” lasse ich mich definitiv nicht. Ich werde hier bestimmt nicht die Gutmenschenplatte auflegen, aber was Remo geschrieben hat entspricht der vollen Wahrheit.
Ein Services wie Trigami macht für mich nämlich nur dann Sinn, wenn ich über Produkte schreibe, für die ich mich auch wirklich interessiere und die (sehr wahrscheinlich) auch meine Leser und Feed Abonnenten interessieren. Ich habe bereits Angebote bei Trigami abgelehnt aus diesem Grund.
Zum anderen schreiben wir alle beim Infopirat über die unterschiedlichsten Services, kostenlose wie auch kommerzielle und zwar zum einen aus reinem Interesse, zum anderen um unsere Penunsen mit unseren Besuchern zu verdienen. Das bedeutet: Schreib über interessante Dinge, bekomme mehr Besucher, verdien mehr Geld.
Ich schreibe also immer noch worüber ich will. Kann ich dann mit einer solchen Review auch noch das Geld von Trigami mitnehmen - um so besser. Ich schreibe so oder so wie mir der Mund gewachsen ist und beschönige nichts. Ansonsten würde Trigami für mich keinen Sinn machen. Ein bisschen Geld für Beiträge ist okay, Leser zu verlieren durch Unglaubwürdigkeit kann damit aber nicht ausgeglichen werden.
Hallo Bebe,
vielen Dank für die Erläuterung, und die Entschuldigung nehme ich gerne an. Die Option auch “schlecht” zu schreiben ist zumindest in der Theorie gegeben bei Trigami. Okay, es gibt diese Klausel “Kein Rufmord, keine Unwahrheit” und die ist schwammig genug, denn wer bestimmt was die Wahrheit ist?
Es wäre also spannend zu sehen, wie sich Trigami und auch die Kunden verhalten, wenn man z.B. über die von Dir erwähnten Hintergründe einiger Firmen schreibt.
Wenn ich das aus der Unternehmensperspektive sehe, dann muss ich davon ausgehen, dass sich diese Unternehmen des Risikos bewusst sind, das entsteht wenn man sich “in die Blogosphäre drängt”, sprich man kann eben herbe verrissen werden. Ich bin seit 1999 im Online Marketing Bereich tätig und würde aus Erfahrung Kunden daher immer viele Fragen stellen und sie gut beraten, bevor sie Services wie Trigami in Anspruch nehmen.
Es muss klar sein, dass es allenfalls um “Buzz” und gute Backlinks geht, nicht aber darum, dass die Blogger Honigbrote für das beworbene Produkt schmieren. Ist ein Kunde beispielsweise im Biotech Bereich zuhause, sollte er wohl eher Abstand nehmen von dieser Art der Werbung.
Thema Unabhängikeit bei Bezahlung: Wie unabhängig sind denn die Redaktionen grosser Zeitschriften, wenn sie bspw. schlecht über den grössten Werbekunden des Verlags schreiben möchten? Oder warum ist es in vielen Medien quasi unmöglich redaktionell erwähnt zu werden ohne gleichzeitige Werbebuchung?
Meines Erachtens ist Deine Sicht der Blogs als “Gegenmedium” zwar ehrenhaft, leider aber wenig real. Zumal nicht jeder Blogger journalistischen Anspruch hat, oder generell kritisch schreibt. Es liegt eben auch an der Ausrichtung eines Blogs. Ein Niggemeier schreibt wie er schreibt, ein Infopirat ist eben nicht Niggemeier oder der Bildblog.
Thema Ablehnung des Beitrags: Da ist Dir der Buchungsprozess unklar. Es läuft so: Du bekommst als Blogger einen Vorschlag für eine “Rezension” mit Infos zur Art des Auftrags, gewünschtem Umfang usw. Du bewirbst Dich daraufhin beim Trigami Kunden um den Auftrag, gibst Gründe an für Deine Bewerbung. Dann kann der Kunde Dich ablehnen, oder eben akzeptieren. Ablehungsgrund kann zwar auch “Blog thematisch nicht passend” sein, in meinem Fall war es aber “Budget erschöpft”, was auch daran lag, dass die Kampagne schon lange lief zu dem Zeitpunkt als ich mich beworben habe.
Thema “kostenlos arbeiten und anderen damit Geld verschaffen im Web 2.0″:
Jahhhaaaa. Das ist ein guter Punkt, den ich ebenfalls sehe. Genau aus dem Grund haben wir bei Infopirat ein Revenue Sharing von 80% für unsere Bookmarker und Blogger eingerichtet: Wer arbeitet soll auch verdienen.
Mein Benefit durch einen Blogbeitrag beim Infopirat ist eben auf Dauer wesentlich grösser aufgrund von Adsense, als wegen der einmaligen Zahlung von Trigami. Für mich zahlt sich ein Beitrag zu einem gutem Thema eben immer aus. Mein Arbeitsaufwand ist in meinen Augen also so oder so gerechtfertigt. Zumal ich den Beitrag zu Plazes ja eh schon geschreiben hatte und ihn andernfalls in die Tonne hätte kloppen können. Da stand einer Veröffentlichung trotz Ablehnung meiner Meinung nach nix im Weg…
Hallo,
was trigami in deutschland macht, Rezensionen zu bezahlen, GUT bezahlen, die auch 100% redaktionell frei sind, ist erstmal toll und einmalig und mutig.
Noch mutiger und schön finde ich, dass trigami lobt TROTZDEM den Blogger und sagt: Rezension hat (eventuell-schätze ich mal) Auftraggeber nicht gefallen, aber da blogger trotzdem die Rezension publiziert, schreiben wir über ihn.
Dadurch hat trigami wahre Größe gezeigt, GERADE weil da kein Geld zustande kam. Keine bezahlte Rezension heisst nämlich auch, dass trigami dabei (zumindest bei diese eine Rezension) nicht verdient hat!
Das heisst im Gründe, trigami zeigt, wie wichtig die redaktionelle Freiheit bleibt und eben nicht das Geld.
Was will man mehr? So eine Aufmerksamkeit bekommt nicht mal im Büro, (oder hat euch schon mal ein Chef beim “Fehler” bedankt?) oder nicht mal wenn man als Kunde Geld im Einkaufhaus ausgeben möchte…
Noch ist trigami sehr freundlich, noch ist trigami menschengerecht, noch ist trigami kein xBay, da bekommt man eine forgefertigte Antwort-Account gesperrt usw usw auch wenn man Recht hat. Wie lange wird trigami so bleiben? Solange bis wir blogger nicht alle anfangen, bei jeder trigami-Versuch, Menschlichkeit zu zeigen, eine Hand zu geben, gleich den ganzen Arm zu nehmen…
P.S. ich meine hier nicht Bebe, ich schreibe eher allgemein gegen das “Meckern” in uns.
Jafeth
ach so, ok, gut zu wissen!
Danke und gute Arbeit weiter!
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