Trigami Blog

Offizieller Blog der Trigami AG zum Thema Blog-Marketing

October 15th, 2007 by Remo Uherek

Liebe Blogger

Wir sind uns bewusst, dass es zahlreiche Kampagnen mit zum Teil schon seit Wochen unbearbeiteten Bewerbungen gibt und dass Euch dies frustriert. Dafür entschuldigen wir uns. Und seid versichert: Uns frustriert es auch!

Unser System läuft so:
Immer, wenn der Kunde noch etwas zu tun hat (offene Bewerbungen oder noch nicht bewertete Rezensionen), schickt unser System einmal pro Tag eine Erinnerungsmail raus mit der Liste aller offenen Pendenzen.

Dennoch gibt es immer wieder Kampagnen, die zum Teil wochenlang offene Bewerbungen haben.

Wir haben heute Vormittag alle Kampagnen mit offenen Bewerbungen analysiert und aufgelistet. Unser Kundenberater Christopher arbeitet diese Liste nun ab. Ziel ist, möglichst bald alle offenen Bewerbungen bearbeiten zu lassen.

Mögliche Gründe für diese Situation:
1. Die Kunden verstehen unser System noch zu wenig gut und sehen keine Dringlichkeit, Bewerbungen rasch zu bearbeiten. Wir werden uns bemühen, unser System noch genauer zu erklären und darauf hinzuweisen, dass eine rasche Bearbeitung der Bewerbungen wichtig ist.

2. Da unser System bis zum Bewerbungsprozess kostenlos und unverbindlich ist, warten zahlreiche Kunden einfach mal die Bewerbungen ab, bevor sie sich endgültig entscheiden, eine Kampagne durchzuführen. Gründe für Verzögerungen: a) Interne Mühlen mahlen langsam, insbesondere wenn eine Agentur dazwischengeschalten ist; b) Sobald das Okay für die Kampagne gegeben ist, muss das Budget noch vorausbezahlt werden, was die Sache unter Umständen nochmals um bis zu mehrere Tage verzögert

3. Die Kunden sind zu beschäftigt (Geschäftsreisen lassen grüssen), haben zu wenig freie Ressourcen (zu wenig Mitarbeiter) oder unterschätzen den Aufwand für die Bearbeitung der Bewerbungen (wenn man dies seriös machen will, kann dies bei 50-100 Bewerbungen mitunter ziemlich aufwendig sein)

4. Kunden “sparen” sich Bewerbungen für die Zukunft auf. Für die Kunden mag dies bequem sein, für die Blogger frustrierend. Hier müssen wir unser System weiter verbessern, um dieser Situation vorzubeugen

Ich hoffe, damit ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben. Christopher gibt sich bereits alle Mühe, die Kundenliste zu bearbeiten und Eure Frustrationen abzubauen :-).

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20 Kommentare zu “Das Problem zu langer offener Bewerbungen”

  1. Eli Says:

    Hallo zusammen,

    danke, dass Ihr Euch darum kümmert. Ich hatte mich auch schon über die immer länger werdende Liste der offenen Bewerbungen gewundert. Allerdings habe ich mir schon gedacht, dass es an den oben aufgeführten Gründen liegt. Nebenbei haben wir Blogger ja jetzt eine Möglichkeit, so etwas zu verhindern, in dem wir angeben, bis wann eine Bewerbung gültig ist…

    Ich möchte jedenfalls nicht die Liste abarbeiten müssen und den Kunden evtl. “auf die Füße treten” müssen stöhn

    Liebe Grüße

    die Eli

  2. Remo Uherek Says:

    Hallo Eli

    Danke für Dein Feedback.

    Wir versuchen den Kunden natürlich nicht auf die Füsse zu treten, sondern sind bestrebt, dies in diplomatischer Manier zu tun :-).

    Gruss, Remo

  3. bluetime Says:

    ich schätze eure feedbacks hier sehr, und es ist das einzig richtige den motzenden bloggern etwas wind aus den segeln zu nehmen :-)
    hinstellen und flagge bekennen, wenn man weiss wie es im hintergrund läuft hat man doch schon wieder etwas verständnis mehr!
    (ich zumindest)

  4. Vincent Vallo Says:

    Gut so ;)

  5. Paul Says:

    Danke für diesen Beitrag, der bringt ein wenig Licht ins Dunkel und ich wei

  6. Simon Columbus Says:

    Na, dann hoffe ich mal, dass meine noch laufende Bewerbung bald “positiv” erledigt ist :)

    Schön und interessant, wenn ihr hin und wieder mal was über den Ablauf und auch die Probleme bei euch schreibt.

  7. reto fischer Says:

    danke fürs feedback. hab mich auch schon gefragt, woran das liegen könnte. aber nun habt ihr ja licht ins dunkel gebracht.

    noch eine bemerkung: es ist herrlich, wenn man finanziell regelmässig mal wieder etwas aufsteigt. das ehrt einem natürlich. nur ist es dann etwas frustrierend, wenn man vom kunden die antwort “zu teuer” oder “budget aufgebracht” oder so erhält. weil manchmal hab ich selber den eindruck, dass mein preis für - sagen wir mal - 200 wörter doch recht hoch ist…

    wie wird das gehandhabt? sieht der kunde wie teuer ihn eine zusage kommt? besteht die möglichkeit das selber zu regulieren?

    danke, gruss und weiter so!

  8. Eli Says:

    Ich denke, dass der Vorschlag von Reto gut ist…Vielleicht könnte man eine Möglichkeit schaffen, dass Blogger den Preis verändern können? Man könnte zum Beispiel einen Maximalbetrag setzen, der verlangt werden darf. Alles andere ist dann frei.

    Fies wäre es natürlich, wenn Blogger dann nach dem Myhammer-Prinzip anfangen, sich zu unterbieten…aber ich denke, dass bei den Kunden nicht immer der Preis das ausschlaggebende sein dürfte, oder?

    Liebe Grüße Eli

  9. Remo Uherek Says:

    Hallo Reto und Eli

    Danke für die Feedbacks. Wie im anderen Blogbeitrag zum Thema Ablehnungen schon erwähnt, denken wir bereits darüber nach, unser Pricing-System zu verbessern und den Markt besser spielen zu lassen. In diese Thematik werden wir in Zukunft noch einige Ressourcen investieren. Im Moment ist es aber noch zu früh für konkrete Aussagen.

    Gruss, Remo

  10. Simon Erdem Says:

    Ich kann als “Kunde” gerne mal eine Gründe nennen.

    1. Beim ersten mal haben wir mit Paypal überwiesen was irgendwie nicht funktionierte. Nach 5 Wochen haben wir storniert und per Banküberweisung bezahlt was dann schneller ging. Natürlich blieben da Bewerbungen auf der Strecke, da wir sie sprichwörtlich nicht bezahlen konnten.

    2. Es gibt nur die Möglichkeiten “Budget aufgebraucht”, “Blog unpassend”, “Preis zu hoch” oder “Kampagne zurückgezogen”.

    Sinnvolle Auswahlkriterien wären hier jedoch auch Blog nicht populär genug, Preis nicht angemessen, Bewerbung schlichtweg uninteressant.

    3. Manchmal werden Forderungen gestellt wie “Wir würden gerne einen Mitarbeiter Ihrer Firma interviewen/ Wir würden gerne einen XYZ-zugang zu Ihrer Webseite erhalten …”, usw. usw. Dies ist manchmal jedoch nicht möglich, gerade wenn man als Agentur agiert und nicht extra Rücksprache halten will. Für solche Fälle sollte es die Möglichkeit geben einen manuellen Text bei der Ablehnung einzugeben.

    Ich muss zugeben das in einigen alten Kampagnen immernoch Bewerbungen rumliegen die ich noch nicht abgelehnt habe weil einfach die richtige Begründung fehlte.

  11. bluetime Says:

    @ simon…na also sorry aber das ist jetzt kein wirklich gutes statement!
    man(n) findet keine richtigen gründe um abzulehnen also lässt man das zeugs einfach stehen/hängen?
    da hab ich nun mühe.

    ein guter unternehmer oder marketingverantwortlicher sollte da schon anders “drauf” sein!

  12. RAFF Says:

    Klingt für mich auch eher nach Ausrede als nach echter Begründung.

  13. Remo Uherek Says:

    Hallo Herr Erdem

    Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir haben die Begründungen soeben angepasst und es gibt nun folgende Optionen:

    1. Blog unpassend
    2. Blog thematisch unpassend
    3. Blog nicht populär genug
    4. Preis leider zu hoch
    5. Bewerbung leider uninteressant
    6. Budget aufgebraucht
    7. Bei zukünftiger Kampagne gerne
    8. Spezialwunsch leider nicht möglich
    9. Kampagne zurückgezogen

    Weitere Wünsche können wir gerne berücksichtigen.

  14. Manuel Says:

    “Manchmal werden Forderungen gestellt wie “Wir würden gerne einen Mitarbeiter Ihrer Firma interviewen/ Wir würden gerne einen XYZ-zugang zu Ihrer Webseite erhalten …”, usw. usw.”

    Oh Gott - der Blogger riecht nach Arbeit, oder wie?

    Ich als Auftraggeber sollte doch froh sein, wenn nicht alle Beiträge gleich “runtergerissen” werden - sondern verschiedene Formen der Betrachtung gewählt werden.

    Klar, wenns eigentlich nur um “Linkplazierungen” geht, dann ist das einfacher. Sollte man aber ehrlicherweise dann auch gleich so ausschreiben…

  15. Matti von Mattis World of Warcraft Blog Says:

    Schön wäre es auch wenn die Optionen bei einer Absage der Blogger etwas erweitert würden. Mir fehlt z.B. die Option daß die Schreibfrist zu kurz ist. Dies trifft oft bei Aufrtägen zu bei denen ein umfangreicher Test notwendig ist.

  16. Simon Says:

    @Manuel: Es geht nicht darum das es Arbeit macht. Ich habe mich sehr über die Bewerbung gefreut jedoch war es mir zeitlich nicht möglich schnell genug zu reagieren. Wollte den Blogger nicht verärgern und habe dementsprechend schnell abgelehnt. Einen Kontakt zu dem Kunden aufzubauen um einen Mitarbeiter zu finden der das Interview macht, dem erklären warum das Interview nun auch noch Geld kostet usw usw.

    Ich möchte, dass sich entsprechende Blogger bei einer zweiten Kampagne nochmal mit einer positiven Einstellung bewerben und nicht verärgert über die erste verzögerte Ablehnung sind.

    wenn es übrigens nur um Linkplatzierungen geht reicht in vielen Fällen einfach ein Kommentar. Einige Blogger verlinken nichtmal die Seite über die Sie rezensieren. Hatte letztens einen Beitrag mit ca. 150 Wörtern ohne Absätze, ohne Links völlig uninteressant.

    Bei einer Kampagne wo es in erster Linie nur um Linkplatzierung ging gab es gleich etliche Blogs die den Link als nofollow maskiert haben.

    Langsam entwickelt sich das hier aber zu einem Forum… :-)

    @Remo: freue mich wie schnell mal wieder reagiert wurde, werde it Sicherheit Gebrauch machen von den neuen Funktionen.

  17. Remo Uherek Says:

    @Matti:
    Danke für das Feedback. Wir haben die Gründe soeben bearbeitet. Nun gibts folgende Optionen zur Auswahl:
    1. Thema nicht passend
    2. Keine Zeit
    3. Honorar zu niedrig
    4. Auftrag zu kompliziert
    5. Schreibfrist zu kurz
    6. Kein Interesse

    Weitere Wünsche können wir gerne berücksichtigen.

    @Simon:
    Danke für Deine Antwort.

    “Einige Blogger verlinken nichtmal die Seite über die Sie rezensieren. Hatte letztens einen Beitrag mit ca. 150 Wörtern ohne Absätze, ohne Links völlig uninteressant.”

    Wenn der Auftrag nicht erfüllt ist, muss der Blogger die Rezension so lange verbessern, bis sie alle Anforderungen erfüllt. Sonst erhält der Blogger kein Geld und Du als Kunde musst nichts bezahlen. Was ich damit sagen will: In diesen Fällen greift unsere Qualitätskontrolle und Du als Kunde musst Dir keine Sorgen machen.

    “Bei einer Kampagne wo es in erster Linie nur um Linkplatzierung ging gab es gleich etliche Blogs die den Link als nofollow maskiert haben.”

    Wie der Blogger den Link setzt ist Bestandteil der redaktionellen Freiheit. Gemäss unserer Erfahrung machen nur ein Bruchteil der Blogger von dieser Option Gebrauch.

    “freue mich wie schnell mal wieder reagiert wurde”

    Das Kompliment gebe ich gerne zurück. Schön, dass sich hier zunehmend auch Kunden zu Wort melden.

    Gruss, Remo

  18. Blogabfertigung Nürnberg Says:

    Hey da bin ich ja fast stolz! Denn genau diese Anfrage hab ich letzte Woche an Trigami gerichtet: Warum ist bei mir so viel auf unbearbeitet!! Toll reagiert! :-)

  19. Remo Uherek Says:

    @Blogabfertigung Nürnberg:
    Des Bloggers Leid ist unser Leid - oder so ähnlich ;-).

    Weitere Probleme/Wünsche/Anfragen können jederzeit an service@trigami.com geschickt werden. Wir bemühen uns, allen Anfragen gerecht zu werden, auch wenn es nicht immer so schnell geht wie bei dieser Sache.

    Gruss, Remo

  20. Wer ist eigentlich Paul? Says:

    AAAAAAAACK! Ich als Blogger habe bei Trigami meist nur drei Tage Zeit, mich für einen Auftrag zu bewerben und dann in der Regel eine Woche Schreibfrist. Muss mich also gehörig sputen, wenn ich eine ordentliche Arbeit liefern will.
    In meiner R…

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